Freundes- und Förderkreis-Empfang der JU Elbe-Weser: Qualität statt Quote

Sonntag, 6. Februar 2011 | Autor:

Der Bezirksverband Elbe-Weser der Jungen Union (JU) lud vergangenen Samstag die Mitglieder seines Freundes- und Förderkreises sowie Gäste aus der JU zum jährlichen Empfang in den Iseler Hof (Iselersheim) ein. Der Bezirksvorsitzende Alexander Krause freute sich über die rege Teilnahme aus dem Bezirk: „Die politische und finanzielle Unterstützung durch ehemalige JU-Mitglieder ist ein wichtiger Bestandteil zur Fortführung unserer Arbeit im Elbe-Weser-Raum. Mit dieser Veranstaltung möchten wir zum einen Danke sagen, zum anderen aktiven JU’lern und Ehemaligen Gelegenheit zum zwanglosen Erfahrungsaustausch geben.“ Zu den Gästen zählten u.a. der CDU-Bezirksvorsitzende PStS Enak Ferlemann MdB, die beiden CDU-Kreisvorsitzenden Albert Rathjen (ROW) und Adrian Mohr (VER) sowie der Bremervörder CDU-Vorsitzende Frank Pingel.

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Auf dieser Veranstaltung kam auch die von Arbeitsministerin von der Leyen initiierte Debatte um die Frauenquote in Unternehmensvorständen zur Diskussion. Die JU Elbe-Weser distanziert sich von dieser Idee und hält die Debatte für überflüssig. „Es besteht meiner Ansicht nach kein Bedarf an einer Quote für Frauen. Wenn eine Frau für einen Posten qualifizierter ist als ein männlicher Mitbewerber, dann wird sie sich auch durchsetzen“ so Krause. Die JU Elbe-Weser ist hier Vorbild: Mit Svenja Frerichs (ROW), Marie Jordan (OHZ) und Jennifer Keller (VER) stehen drei von fünf Kreisverbänden im Bezirk unter weiblicher Führung. „Und das ganz ohne jede Quote“ merkt Krause an.

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Junge Union spricht sich für vereinfachte Lebensmittelkennzeichnung aus

Montag, 15. Februar 2010 | Autor:

Minister Ehlen referiert bei Bezirksausschuss

Am vergangenen Samstag tagte der Bezirksausschuss des Bezirksverbandes Elbe-Weser der Jungen Union (JU) in Bremervöde im Kreis Rotenburg. Die Delegierten und Gäste aus den fünf JU-Kreisverbänden Cuxhaven, Osterholz, Rotenburg/Wümme, Stade und Verden trafen sich dieses Jahr um über das Thesenpapier „1 plus 5: Lebensmittelkennzeichnung vereinfachen – den Verbraucher aufklären“ zu diskutieren. „Dieses Thema zeigt die inhaltliche Vielfalt der JU Elbe-Weser. Das Thema Lebensmittelkennzeichnung ist für viele Menschen von besonderem Interesse. Das zeigt auch die rege Teilnahme an dieser Veranstaltung“ freute sich der JU-Bezirksvorsitzende Alexander Krause (Buxtehude / STD) über die 40 Teilnehmer des Ausschusses.

Als Referent konnte der niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Hans-Heinrich Ehlen MdL gewonnen werden. In seinem Vortrag lobte der Minister den Vorschlag der JU zur Kennzeichnung industriell hergestellter Lebensmittel, welches sich „nur wenig von dem Vorschlag der Europäischen Union unterscheidet“. Der Entwurf der JU sieht ein „1 plus 5“-Modell vor, welches die Mengenangaben in KJ/Kcal und ergänzend dazu den Kohlenhydrat-, Zucker-, Eiweiß-, Fett- und gesättigte Fettsäuren-Anteil enthält. Die EU sieht ebenfalls diese Angaben vor, ersetzt den Eiweiß- aber durch den Salzgehalt. Diskutiert wurde auch die Kennzeichnung von „Außer-Haus-Verpflegung“, sprich Lebensmittel in Kantinen, Restaurants etc. Ehlen warnte an der Stelle vor übertriebener Fürsorge: „Abgesehen davon, dass es für bspw. Gaststätten kaum möglich sein wird, Portionsweise alle Angaben über Fett, Salz etc. zu machen ist es ja auch wichtig, dass es am Ende schmeckt!“ Dem konnte der Vorsitzende Krause nur zustimmen: „Eine umfassendere Kennzeichnung von Lebensmitteln ist zwar notwendig, die ganzen Angaben können aber bei einer bewussten, gesunden Ernährung nur Hilfestellung geben und nicht den Verstand ersetzen.“

Aus der Bundespolitik berichtete der stellv. CDU-Bezirksvorsitzende Reinhard Grindel MdB über die aktuelle Arbeit der schwarz-gelben Bundesregierung. Thema war u.a. das „Hartz-IV“-Urteil des Bundesverfassungsgerichts: „Dieses Urteil bietet uns jetzt die Chance, wirkliche Verbesserungen an Hartz-IV vorzunehmen. Mit einer einfachen Erhöhung der Regelsätze ist es nicht getan. Leistungen müssen zielgerichtet erbracht werden, auch um langfristig die Empfänger wieder zur Arbeit zu mobilisieren“ so Grindel. Für die CDU sei eine Achtung des Lohnabstandsgebots wichtig. „Wenn ein Arbeitnehmer mit Familie im Monat vielleicht 200 EUR mehr zur Verfügung hat als ein Zuwendungsempfänger, aber von diesem Geld noch Miete, Heizung, die Fahrten zur Arbeit etc. bezahlen muss, fehlt langfristig der Anreiz, früh aus dem Haus zu gehen.“

Als weitere Punkte auf der Tagesordnung standen zum Einen die Nominierung von zwei Kandidaten für den Landesvorstand der JU Niedersachsen. Für die am 20. März auf dem JU-Niedersachsentag in Celle stattfindenden Wahlen werden Marco Prietz (Bremervörde / ROW) und Lasse Weritz (Hemmoor / CUX) für den Bezirk Elbe-Weser antreten. „Wir schicken mit Marco und Lasse zwei junge, aber dennoch in politischen Angelegenheiten erfahrene Kandidaten ins Rennen, die hochmotiviert sind, sich im Landesvorstand einzubringen“ so Krause über die Nominierung. Zum Anderen wurde die bislang nur kommissarisch tätige Bezirksgeschäftsführerin Sarah von Holt von den Delegierten einstimmig im Amt bestätigt.

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Röhler bleibt Bezirksvorsitzender der Jungen Union Elbe-Weser

Montag, 10. September 2007 | Autor:

Die JU Elbe Weser machts vor: Dialog statt Kampf der Kulturen

Am 1./2. September lud der Bezirksverband der Jungen Union Elbe-Weser zum diesjährigen Bezirkstag. Rund 70 Delegierte und 20 Gäste folgten der Einladung in den Niedersachsenhof nach Gyhum / Sick (Rotenburg-Wümme). Unter der Leitung des Kreisvorsitzenden des gastgebenden Verbandes Rotenburg/Wümme Eike Holsten wurde eine umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. Der Bezirksvorsitzende Thiemo Röhler zeigte sich sehr erfreut, dass mit der Nds. Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit Frau Mechthild Ross-Luttmann, dem Nds. Landwirstschaftsminister Heiner Ehlen, dem Mitglied des Bundestages Herrn Reinhard Grindel und dem Kreisvorsitzenden der CDU Rotenburg-Wümme Herrn Albert Rathjen eine Vielzahl von Gästen anwesend waren. Alle Grußwortredner waren sich dabei in ihrem Lob einig, dass die Junge Union Elbe-Weser mit dem gewählten Thema viel Mut bewiesen habe und damit einmal mehr als Vorreiter für die Meinungsfindung in der CDU gelte. weiter…

Thema: Bezirkstage | Beitrag kommentieren

Junge Union Rotenburg sucht Dialog der Kulturen

Freitag, 31. August 2007 | Autor:

Kreis-JU Rotenburg zu Besuch in Hamburger Imam Ali Moschee

Rotenburg. Einen herzlichen Empfang bereitete Ayatollah Seyyed Hosseini Ghaemmaghami den Besuchern der Jungen Union (JU) Rotenburg/Wümme, die sich im Vorfeld ihres Bezirkstages ein Bild von einer der bekanntesten Moscheen Europas machen wollten. Der JU-Bezirkstag am 1. und 2. September steht unter dem Motto “Kampf der Kulturen: Christentum vs. Islam?!”.

MoscheebesuchUm die inhaltliche Vorbereitung der Veranstaltung voran zu bringen, traf sich die JU mit dem Ayatollah Ghaemmaghami, der als Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg gleichzeitig Vorsitzender der Islamischen Föderation in Europa ist. Im Mittelpunkt der gut dreistündigen Diskussionsrunde mit dem Ayatollah, der zwar teilweise Deutsch spricht, sich während der Unterhaltung jedoch aus dem arabischen übersetzen lies, stand das Thema Integration. Aber auch kritische Fragen über den Iran, aus dem Ghaemmaghami stammt, oder zu Ehrenmorden und Heiligem Krieg wurden vom Ayatollah aufgenommen und weitgehend beantwortet. weiter…

Thema: Allgemein | Beitrag kommentieren