“Starke Staaten – Geeintes Europa”

Samstag, 23. April 2011 | Autor:

Der Bezirksverband Elbe-Weser der Jungen Union (JU) kritisiert die Absage der Grünen Jugend (GJ) Niedersachsen an Staaten und Nationen, mit der sich diese auf ihrer Landesmitgliederversammlung vergangenes Wochenende befasst hat. Dazu der Bezirksvorsitzende Alexander Krause: „Gerade in Zeiten der Krise brauchen Menschen einen Halt, etwas, mit dem sie sich identifizieren können. Sie vertrauen dabei eher auf gewohnte Strukturen!“

Die JU sieht bei den Staaten im europäischen Raum auch keine Gefahr von übersteigertem Nationalismus. Die Grenzen sind durchlässig, die meisten Menschen können sich in Europa frei bewegen – eine Einteilung in Staaten ist an dieser Stelle kaum noch zu spüren. „Dennoch fehlen zwischen Letten und Portugiesen, zwischen Iren und Bulgaren usw. schlicht und ergreifend viele kulturelle Gemeinsamkeiten, ohne die sich das gewünschte ‚Eine-Welt‘-Gefühl der GJ nicht wird herstellen lassen können. Dazu kommen noch die vielfältigen Wirtschaftsräume in Europa, landwirtschaftliche Geprägten Staaten auf der einen und reine Dienstleistungsgesellschaften auf der anderen Seite.“ so Krause. „Wie wichtig es ist, dass eine Regierungen auf die örtlichen Strukturen einwirken kann haben wir grade in der Wirtschaftskrise gesehen, in der Deutschland, durch ein Konjunkturpaket was in anderen Staaten völlig unnötig gewesen wäre, stark hervorgegangen ist.

Für die JU ist daher eine gegenteilige Forderung von Bedeutung. „Um die kulturelle Vielfalt der Völker Europas innerhalb dieses Staatenbundes zu erhalten, brauchen wir starke Staaten, die sich zwar für die gemeinsame Idee eines vereinten Europas der Nationen einsetzen, aber dabei ihre regionale Identität bewahren.“

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